Programm Kräutertage


 

Wir beginnen die 2. Vorarlberger Kräutertage am Donnerstag, den 13. Juni 2019 um 19 Uhr. Den Eröffnungs-Vortrag hält  Astrid Süßmuth zum Thema Kräuter der Nacht - Wortlose Pflanzenmystik in Heilkunde und Brauchtum. 

Check-In für die Kräutertage ist am 13. Juni 2019 ab 16.30 Uhr möglich.

Für Tagesgäste Check-In jeweils ab 08.15 Uhr.  

 

 

 

DETAILS ZUM PROGRAMM

Astrid Süßmuth .

Adaptogene – Heilpflanzen zur Stressbewältigung und für gesundes Älterwerden (Vortrag)

Seit Jahrtausenden sind in der fernöstlichen Medizin Heilpflanzen wie Ginseng oder Jiaogulan bekannt, die die Widerstandskraft des menschlichen Körpers gegenüber schädlichen Einflüssen wie Stress, Gifte oder Infektionen stärken und damit zu einem gesunden Älterwerden beitragen. Auch viele heimische Heilpflanzen haben diese herausragende Heilwirkung – sind aber kaum bekannt.

Kräuter der Nacht - Wortlose Pflanzenmystik in Heilkunde und Brauchtum (Vortrag)

Für den Menschen macht die Nacht ein Drittel des Lebens aus, eine Zeit in der das Bewusstsein nur in Träumen vorhanden ist. Dennoch oder gerade deshalb ist die Nacht für Tagesbewusstsein wie für das ganz all-tägliche Wohlbefinden von unschätzbarer Bedeutung. Einen ganz direkten Einfluss hierauf nehmen die Kräuter der Nacht. Eingebettet in nächtliche Sagen und Mythen stehen sie oft in Beziehung zu alten Göttern und düsteren Fabelwesen und sind schenken gleichzeitig mystisches Erleben wie auch eine gesunde Balance zwischen Hell und Dunkel.

Waldbaden (Naturgang)

Wälder schenken Gesundheit und Seelenfrieden, bereits durch die grünkräftige Atmosphäre eines von der Alltagshektik enthobenen Ortes und das von Bäumen hervorgerufene Glücksgefühl. Japanische Ärzte prägten in den 1980er Jahren den Begriff des „Waldbadens" als bewusst im Wald verbrachte Zeit, in der sich Körper, Geist und Seele alleine durch das bewusste Erleben des Naturraumes Wald regenerieren können.

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Rudi Beiser 

Schonende Ernte und Trocknung von Heilpflanzen (Vortrag)

Beim Ernten, Trocknen und Lagern von Heilpflanzen werden viele Fehler gemacht, was sich negativ auf die Qualität auswirkt. Wir lernen schonende Ernte- und Trocknungstechniken, mit deren Hilfe man hochwertige Kräutertees herstellen kann. Das Ziel ist Wirkstoffe, Düfte und Farben optimal zu konservieren.

Gute Heilmittel selbst herstellen (Workshop)

Wir lernen, wie man für den Hausgebrauch Heilmittel mit einem außergewöhnlich hohen Wirkstoffgehalt selbst herstellt. Am Beispiel von Tinkturen und Ölauszügen werden einfache aber wirkungsvolle Herstellungstechniken vorgestellt, mit denen man zu besten Ergebnissen kommt. Die Techniken werden zum besseren Verständnis praktisch vorgeführt.

Essbare Wildkräuter - Gesundheit aus heimischer Natur (Naturgang)

Warum sind Wildkräuter so gesund und gut verträglich? Welche Vorteile haben sie gegenüber Kulturgemüse? Vorstellung der wichtigsten essbaren Wildpflanzen und ihren gesundheitlichen Wert in der Ernährung. Garniert wird der Vortrag mit unterhaltsamen Hintergrundgeschichten, Sagen und Brauchtum zu einzelnen Wildkräutern.

Die Heilpflanzen der Germanen (Vortrag)

Eine Entdeckungsreise zu den Heilkräutern der germanischen Völker. Zahlreiche Heil- und Zauberpflanzen aus der heimischen Natur werden ausführlich vorgestellt. Dabei gibt es Einblicke in die magisch–schamanische Heilkunst unserer Vorfahren.

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Susanne Türtscher 

Räuchern mit heimischen Heilpflanzen

Auf den Spuren der Räucherkultur werden wir an alte Feuerplätze geführt. Hier kamen die Menschen zusammen. Geschichten wurden erzählt, Lieder gesungen und es wurde geräuchert und getanzt. Aus einem harzigen Rindenstück oder anderen getrockneten Kräutern, die aufs Feuer gelegt wurden, entstanden Düfte, die wohltuend, entspannend und anregend wirkten und die Weisheit der Pflanzen erahnen ließen. An diesem Tag möchten wir den alten Wurzeln des Räucherns nachspüren, wertvolles über das Räuchern in der Volksheilkunde erfahren und die Rituale des Räucherns kennen lernen.

Auch die Räucherschale wird durch den Kreis gereicht um den Duft, das Heilsame, Harmonisierende

der Kräuter zu erspüren. Einzelne, heimische Räucherpflanzen, ihr Wesen und ihre Heilwirkung werden vorgestellt.

Die Heilkraft der Rituale, Mythen und Kräuter im Jahreskreis

Die Ringe des Lebens zu durchwandern ist eine Herausforderung an das Leben und tiefste Erfüllung zugleich. Es ist ein Weg der Liebe und der Hingabe selbst. Es ist ein Weg des Zeitenwechselns und der Übergänge- der Veränderung. Ein Weg auf dem sich die äußere Natur in der inneren Natur spiegelt. Ein Weg der Initiation und der Innenschau – des Strebens, Neu-Geboren-Werdens und der Konfirmation – der Bestätigung und letztlich, immer von Neuem, der Integration. Ein Weg des Offen-Seins für das Wunder und Geheimnis Leben. In der Natur gibt es viele Pflanzen, die Leib und Seele gut tun. Dabei sind nicht nur ihre heilenden Essenzen wirksam, sondern auch die Signatur und die Symbolik der Pflanzen. Sie sprechen in unserer Seele Bilder an, die uns zu uns selber führen.

Wir verbinden die Weisheit der Natur und ihre Mythen mit der christlichen Botschaft und deuten das Wissen der Natur neu. So können wir die Feste auf eine neue und heilsame Weise erleben. Die Natur und ihre Geschehen sind Bilder für die inneren Vorgänge in unserer Seele. Rituale lassen uns den Jahreskreis auf neue Weise erleben und seine heilende Wirkung spüren.

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Katharina Waibel 

Frauenkraftpflanzen

Im Sommer geht es um Begegnung.Im Sommer ist es leichter in Kontakt zu treten, mit den wunderbaren Pflanzenwesen, mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst. Der Sommer wird gleichgesetzt mit der Schönheit und dem Höhepunkt der Kraft. Zum Sommer gehört das Element Wasser. Mit dem Wasser kommen die Emotionen ins Spiel, unser Herz will berührt werden. Es möchte sich öffnen, will von Liebe erfüllt werden. Eine Vielzahl von wunderbaren Sommerpflanzen unterstützen den Mensch dabei seine Emotionen zu leben und sein Herz zu öffnen.

Frauenkraftpflanzen im Jahreslauf (Workshop/Naturgang) 

Heilpflanzen begleiten uns Frauen vom jungen Mädchen, über die erste Liebe, zu Geburt und Stillen, bis in die Wechseljahre und ins Alter. Die Teilnehmerinnen begeben sich auf eine Reise durch das Jahr.  Wir suchen in den Landschaften und Jahreszeiten nach all dem Heilsamen, Tröstenden und Kraftspenden der Natur, nach den die Pflanzen der Kraft.

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Sigrid Thaler Rizzolli
Die Zirbe (Vortrag)
Die Zirbe überrascht immer wieder aufs Neue
Die Zirbe ist Sinnbild für die Kraft der Natur, steht für Verwurzelung, Standhaftigkeit und Ausdauer. Sie ist tief verwurzelt in ihrer Welt, wissend, dass nichts überstürzt werden muss und versehen mit der Kraft, sich mit Naturgewalten auseinanderzusetzen. In diesem Vortrag geht es um altes Wissen, Brauchtum und Volksheilkunde zur Zirbe, um Forschungsergebnisse und um zahlreiche Möglichkeiten, die Kraft der Zirbe zu nutzen.

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Reingard Sturm-Fink

Reingard sorgt während den Kräutertagen für Entspannung zwischendurch und bringt uns das Biophilia-Training im Buchenwald näher. 

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Brunhilde Häußle

Passend zur Jahreszeit  macht Brunhilde mit den TeilnehmerInnen "kreatives Kräuterwerk" - aus Naturmaterialien, Blüten und Kräutern  können sich die Kräuterfrauen und -männer unter ihrer fachkundigen Anleitung ein eigenes Kräuterwerk kreieren, um auch noch nach den Kräutertagen eine zauberhafte Erinnerung an die Zeit in Arbogast zu haben. 

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Johannes Deutschmann

Einfache Herstellung spagyrischer Mittel und deren Anwendung und Nutzen (Workshop)

Obwohl sich um das Thema der Spagyrik viele Mythen ranken handelt es sich dabei dennoch um ein naturheilkundliches Verfahren welches auch dem Laien leicht zugänglich gemacht werden kann, in dem Workshop werden dafür einfache Tips und Tricks veranschaulicht um auch selber die Kräfte der Pflanzen entfesseln zu können oder wie der Alchemist sagt „ um das reine vom unreinen Trennen und die Quintessenz zu erhalten“ 

Über das Wirken der feinstofflichen Kräfte der Natur (Vortrag)

Auch wenn das Leben mehr beinhaltet wie mit bloßem Auge sichtbar ist hat schlussendlich nur das im Leben einen praktischen Nutzen was davon auch bewusst erfasst werden kann, im diesem Vortrag wird nun eine Brücke gebildet zwischen den feinstofflichen Kräften der Natur und dem irdischen Leben des Menschen

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Thomas Häusle 

Schritt für Schritt zu dir Selbst - Gehend meditieren

Zwischen 2000 und 6000 Schritte gehen wir am Tag ungefähr. Sagt man. Und wie viele davon gehen wir bewusst? Wahrscheinlich nur einen Bruchteil davon. Den Großteil der Wege legen wir zurück, ohne dass wir es so richtig bemerken. Mithilfe der Gehmeditation lernen wir wieder jeden Schritt bewusst zu gehen, in Bewegung verbunden zu sein mit uns, mit dem Hier und Jetzt.
Auf vielen spirituellen Wegen wird die Gehmeditation als ein essentieller Bestandteil der Praxis angesehen und als Zugang zu sich selbst.
An dem Kurstag erlernen wir das achtsame und meditative Gehen und üben intensiv, um uns mit jedem Schritt näher zu kommen.

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Iris Lins 

Ganz nach dem Motto: Vom Garten auf die Haut gibt es am Freitag die Naturkosmetik-Rührwerkstatt: Mit frischen Zutaten und einfachen Rezepten können sich die Teilnehmenden ihre eigene Naturkosmetik rühren.